{"id":2923,"date":"2025-10-07T15:06:05","date_gmt":"2025-10-07T14:06:05","guid":{"rendered":"http:\/\/naturenkulturen.de\/?p=2923"},"modified":"2026-01-19T21:04:52","modified_gmt":"2026-01-19T20:04:52","slug":"9-12-lisa-rave-unabhaengige-filmemacherin-berlin-matter-of-entanglements-1600-1800-uhr-im-gw1-raum-a1260","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/naturenkulturen.de\/en\/9-12-lisa-rave-unabhaengige-filmemacherin-berlin-matter-of-entanglements-1600-1800-uhr-im-gw1-raum-a1260\/","title":{"rendered":"9.12. &#8211; Lisa Rave (Unabh\u00e4ngige Filmemacherin, Berlin): \u201eMATTER OF ENTANGLEMENTS\u201c"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">16:00 \u2013 18:00 Uhr, im\u00a0GW1 Raum A1260<\/h2>\n\n\n\n<p>Abstract:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>In ihren Essayfilmen untersucht Lisa Rave die Verflechtungen von extraktiven Prozessen und kolonialer Komplizit\u00e4t. Ihre Arbeiten im Pazifik \u2013 unter anderem in Samoa, auf den Fidschi-Inseln und in Papua-Neuguinea \u2013 setzen sich mit den komplexen Wechselwirkungen von Kultur, Geschichte sowie \u00f6kologischen und \u00f6konomischen Transformationen auseinander. Ein zentrales Interesse gilt der Anthropologie der Materialien wie Muscheln, Metalle, Gestein, dem Display, Formen der W\u00e4hrung \u2013 sie werden sowohl in ihren physischen Bestandteilen als auch in ihrem kulturell konstruierten Wert zu Tr\u00e4gern von Geschichten und treten so selbst als Protagonist*innen auf. Das Unsichtbare r\u00fcckt ins Bild und lenkt den Blick auf Fragen von Autor*innenschaft, Mediation und&nbsp; Macht.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Raves Auseinandersetzung mit Hybridit\u00e4t \u2013 inspiriert von postkolonialen Theoretiker*innen wie Stuart Hall und Homi K. Bhabha \u2013 zeigt Identit\u00e4ten als dynamische Geflechte, die&nbsp; durch durch koloniale, \u00f6konomische und gegenkulturelle Kr\u00e4fte geformt sind.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zwischen aktiver Kollaboration und reflexiver Praxis entstehen essayistische Resonanz-r\u00e4ume, in denen Film selbst ein vielschichtiges Geflecht aus Analogien und Beobachtungen, Geschichte und Geschichten bildet.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bio:<\/p>\n\n\n\n<p>Lisa Rave ist eine in Berlin lebende und arbeitende K\u00fcnstlerin. Ihr Schwerpunkt liegt auf Formen des essayistischen Erz\u00e4hlens. Sie arbeitet h\u00e4ufig in interdisziplin\u00e4ren Zusammen-h\u00e4ngen, diversen Konstellationen und Verb\u00fcnden. K\u00fcrzlich arbeitete sie im Rahmen der&nbsp;<em>Climate Action Artist Residency<\/em>&nbsp;in Samoa und war zuvor Teil des k\u00fcnstlerisch-wissenschaftlichen Forschungsprojektes&nbsp;<em>Climate Crisis Cultural Loss<\/em>&nbsp;unter der Leitung der Kuratorin Ute Meta Bauer. Ihre Arbeiten wurden bereits international ausgestellt, unter anderem im Centre for Contemporary Art Singapore, auf der Toronto Biennale of Art, im Kunstmuseum Basel, in der Berlinischen Galerie, im mumok Wien, auf der Chennai Photo Biennale, im Rahmen des Lofoten International Art Festival sowie auf der&nbsp;<em>transmediale<\/em>&nbsp;im Haus der Kulturen der Welt Berlin oder auch&nbsp; im Ocean Space w\u00e4hrend der Venedig Biennale und aktuell im Vargas Museum Manila<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>16:00 \u2013 18:00 Uhr, im\u00a0GW1 Raum A1260 Abstract: In ihren Essayfilmen untersucht Lisa Rave die Verflechtungen von extraktiven Prozessen und kolonialer Komplizit\u00e4t. Ihre Arbeiten im Pazifik \u2013 unter anderem in Samoa, auf den Fidschi-Inseln und in Papua-Neuguinea \u2013 setzen sich mit den komplexen Wechselwirkungen von Kultur, Geschichte sowie \u00f6kologischen und \u00f6konomischen Transformationen auseinander. 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